Leserkritiken zu
Tokio Hotel - Zimmer 483

  • Pop/Rock
3/10 Unsere Wertung
4.4/10 Leser Stimme ab!

12.04.2007 - 23:58 Niels Mit "Zimmer 483" haben die 4 Jungs von Tokio Hotel eine super Scheibe abgeliefert. Die Texte sprechen die Jugend an und die Musik ist auch super. Besonders hervorzuheben sind auf jeden Fall die Songs "Totgeliebt", "Spring nicht", "Stich ins Glück", "Vergessene Kinder" und "An deiner Seite (Ich bin da)". Diese Songs gefallen mir am besten. Die anderen Songs sind natürlich auch klasse. Ich finde, Tokio Hotel haben diese schlechten Kritiken nicht verdient. Ich habe Respekt vor ihnen. Sie hatten einen Traum und den haben sie sich erfüllt. Ich finde dieses Album einfach spitze genauso wie ihr Debüt "Schrei". Übrigens: Ich war, als es mit Tokio Hotel los ging ein Hasser!!!!

10/10

01.03.2007 - 14:50 Texas Rebel da fragt man sich noch warum unsere Jugend immer dümmer wird. Es liegt doch auf der Hand wenn man sich den ganzen Tag dieses musikalisch und gesanglich dieses absolut allerschlechteste Album reinzieht kann man ja nur blöd werden. Hört euch lieber die neue von Manowar an. Die for Metal

1/10

28.02.2007 - 18:42 qualle Seit Freitag ist es soweit. Das neue Tokio Hotel Album „Zimmer 483“ ist draußen !
Zur Entstehungsgeschichte des spektakulären Namens ist bekannt, dass der erste Song des Albums in Mallorca, in einem Bungalow Nummer 483 entstand. Name fertig.
Die Meinungen zu diesem Album dürften meist bereits feststehen : Für Fans, das Album des Jahres, für die Nicht Fans, die schlimmste Folter für die Ohren. Von meiner Seite sei nur gesagt, dass sich der Sound im Vergleich zum ersten Album wenig verändert hat. Es bleibt pop - rockig, die Texte beschäftigen sich wieder mit Herzschmerz, Liebe, Enttäuschung.
Dieses Mal eben "Wir schaffen es zusammen übers Ende dieser Welt / Die hinter uns zerfällt" anstatt "Durch den Monsun / Hinter die Welt / Ans Ende der Zeit".
„Neu“ ist auch die veränderte Stimme des/der Sänger/in, die sich jedoch das ein oder andere mal überschlägt.

Fazit : Langweiliger Pop Rock Mix, mit nervigem Gesang.

4/10

26.02.2007 - 23:25 M Der westentliche Unterschied von "Zimmer 483" zum ersten Album "Schrei" ist, dass die Melodien und Texte, wie ihre Verfasser, älter geworden sind, erwachsener.
Der Gesamteindruck ist weniger fröhlich, es geht unter anderem um Themen wie Selbstmord oder Drogen. Die Musik ist weiterhin gitarrenlastig, die Texte eingängig.
Die Fans werden sich auch mit diesem Album wieder zu 100% identifizieren können, die andere Seite wird vermutlich ebensowenig von ihrem Standpunkt abweichen. Tokio Hotel spalten die Massen auch weiterhin.
"Zimmer 483" behinhaltet Lieder zum mitlachen, mitweinen und nachdenklich werden, die allerdings hauptsächlich für die Zielgruppe ansprechend sind. Aus diesem Grund werden auch weiterhin, nehme ich an, die meisten Erwachsenen die Euphorie nicht verstehen die Bill, Tom, Georg und Gustav auslösen. Müssen sie ja auch gar nicht. Die Erwartungen vieler 13-16 jährigen Mädchen werden trotzdem, wie schon bei "Schrei" wieder übertroffen und an den Erfolg wird aller Vorraussicht nach nahtlos angeknüpft werden.
Manchmal allerdings scheint es so, als versuche Frontsänger Bill seine teilweise schon etwas zu begeisterten Fans vor Schlimmerem zu bewahren (Spring nicht) oder ihnen begreiflich zu machen dass er für jeden einzelnen von ihnen da ist (Ich bin da wenn Du willst, ganz egal wo du bist). Diesen Versuch finde ich durchaus angebracht und den Fans gegenüber aufmerksam. Die Verantwortung die man trägt, wenn man vor tausenden kreischenden Teenagern Musik macht ist erkannt.

Alles in allem denke ich dass die allgemeine Meinung von Tokio Hotel durch dieses zweite Album nicht grundlegend geändert werden wird, dass Eltern noch immer nicht verstehen wieso ihre Töchter fünf Stunden vor Beginn des Konzertes bei 30 Grad warten und Töchter es trotzdem machen. Insofern hat alles seine Ordnung.

8/10

24.02.2007 - 14:05 Jack Hinks Millionen von kreischenden Teenies haben darauf gewartet, dass dieses Album endlich auf den Markt geworfen wird: “Zimmer 483” von Tokio Hotel. Neugierig war ich ja schon ein bisschen, was den Produzenten denn diesmal einfallen wird um den Teenies das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das Artwork ist schon recht minimalistisch gehalten… ein grauer Hintergrund auf dem das Bandlogo sitzt und der Albumtitel “Zimmer 483” dessen Buchstaben aus einem Bandfoto gemacht wurden. Nette Idee, aber aufwendig oder besonders ansprechend ist das nicht.

Obwohl ich Tokio Hotel an sich eigentlich nicht unbedingt positiv gegenüber gestimmt bin, dachte ich, dass man ja mal in die Platte reinhören kann und mal reinschaut, was denn bei so harter Arbeit rausgekommen ist. Sauber produziert ist die Platte alle mal. Kein Wunder bei dem Produzententeam, das hinter Tokio Hotel steht. Musikalisch ist “Zimmer 483” aber doch nur mittelmäßig, wenn nicht sogar langweilig. Es passiert einfach nichts herausragendes. Mir scheint es, als wären alle Songs (bis auf wenige Ausnahmen) gleich aufgebaut, es fängt relativ langsam an, rockt dann ein bisschen los und wird wieder gemütlicher, aber immer der gleiche Ablauf und/oder die gleiche Tonlage. Geradliniger Teenierock ist das… hier und da ein geklautes Riff, ein Balladenteil, im Großen und Ganzen aber doch nur Standardakkorde und das dann noch viel zu glatt produziert. Ohne Ecken und Kanten, als wollte man mit der Platte auf jeden Fall auf Nummer sicher gehen und keinen Fan verschrecken.

Über Sinn und Unsinn dieser Texte kann man sicherlich streiten. Interpretationsspielraum bieten sie allemal. Immerhin behaupten die Mitglieder von Tokio Hotel steif und fest diese Lieder selbst geschrieben zu haben, zumindest zum Teil. Ein großer Teil des Produzententeams, wird da wohl mehr als nur einen Finger im Spiel gehabt haben.

Über das Image von Tokio Hotel werde ich wohl kaum ein Wort verlieren müssen. Diese Band polarisiert einfach. Die einen himmeln sie total an, während die andere Seite nur spöttisch grinst. Jeder hat seine eigene Meinung und die sollte respektiert werden. Abschliessend lässt sich nur sagen: Die Platte ist sauber produziert, aber auch irgendwie halt nichts besonderes und meiner Meinung nach keine Platte, die man unbedingt im Schrank stehen haben muss. Aber ohne Frage werden sich die vier Jungs Bill, Tom, Gustav und Georg die Platte in kürzester Zeit als Gold- oder Platinausführung an die Wand tackern können.

6/10