Megazwei Interviews

  • 16.07.2016
Kurzinterview mitMegazwei
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Megazwei - News
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Sänger/Rapper Marius von Megazwei im Gespräch.

CDstarts: Welcher Film oder welches Buch hat euch im Leben am meisten inspiriert und wie lautet die Geschichte dahinter?

Marius: Das ist auf jeden Fall eine schwierige Frage für eine sechsköpfige Band. Auf Musik bezogen finden wir auf jeden Fall die Bio von Johnny Cash sehr interessant. Was für ein Leben! Kürzlich gab es von den Toten Hosen auch ein Buch. Das hieß „Am Anfang war der Lärm“. Da kann man als Band einiges mitnehmen! Was Filme angeht, können wir uns definitiv alle auf Tarantino einigen. Geiler Typ.

CDstarts: Auf welchem Album eines anderen Künstlers hättet ihr gerne mitgespielt?

Marius: Auch wenn das musikalisch was ganz anderes ist... Die neue Platte von Udo Lindenberg ist Wahnsinn. Da hätten wir gerne mitgemacht! Seine Songs begleiten uns alle seit unserer Kindheit!

CDstarts: Ist einer eurer Songs beim Publikum schon mal völlig anders angekommen, als ihr es erwartet habt? Welcher war es und was hat das mit euch gemacht?

Marius: Als wir zum ersten Mal „Kontraste“ gespielt haben, war das so ein Moment. Wir wollten den Song im Set einbauen, um das Tempo ein bisschen rauszunehmen. Am Ende sind die Leute dann richtig darauf ausgerastet. Das war unerwartet, aber geil.

CDstarts: Gab es schon mal einen Moment, in dem ihr die Musik am liebsten hingeworfen hättet? Wann war das und was hat euch motiviert, es doch nicht zu tun?

Marius: Unser Weg war bis jetzt alles andere als einfach. Es gab einige Rückschläge bis jetzt. Aber wir haben nicht mal eine Minute dran gedacht! Musik gibt uns allen so verdammt viel. Eher würden wir alles andere hinwerfen.

CDstarts: Was war der übelste Job den ihr gemacht habt, um über die Runden zu kommen?

Marius: Regale einräumen in einem Supermarkt, nachts um 3.00 Uhr. Das war definitiv das übelste, was so ging. Dicht gefolgt von Burger braten. Wir verurteilen das keinesfalls, aber wenn du unbedingt raus auf die Bühne willst, ist das schon ein Unterschied.

Dstarts: Für welchen Spleen werft ihr privat am meisten Geld aus dem Fenster?

Marius: Oooh, gute Frage. Also bei Greg sind es auf jeden Fall Schuhe. Matt geht gerne schick essen. Wir mögen auch alle gerne guten Wein. Die meiste Kohle geht aber insgesamt für Musikinstrumente und Equipment drauf. Im Grunde genießen wir das Leben und Musik in vollen Zügen!

CDstarts: Mit welcher bekannten Persönlichkeit würdet ihr gerne mal im Riesenrad stecken bleiben wollen und warum?

Marius: Sylvie Meis… Die riecht bestimmt gut.

CDstarts: Welche Platte würdet ihr unbedingt als Pflichtkauf empfehlen und was ist das Besondere an ihr?

Marius: Neben unserer eigenen, in die wir so viel Liebe und Schweiß gesteckt haben, sollte jeder „Back In Black“ von AC/DC im Schrank haben. Das ist für uns der krasseste Rocksound aller Zeiten.

CDstarts: Welche Wünsche oder Ziele verbindet ihr mit dem „Bengalos“-Album?

Marius: Wir möchten einfach so viele Leute wie möglich mit der Musik erreichen. Auf der Bühne zu sein und mit den Jungs zu reisen, ist das absolut Geilste. Wenn ein Mensch, den du nicht persönlich kennst, mit dir deine Musik feiert, ist das das Größte, was wir uns vorstellen können.

CDstarts: Gab es bei den Aufnahmen des „Bengalos“-Albums Missgeschicke, kleine Wunder oder große Tragödien?

Marius: Erstaunlicherweise lief alles überglatt. Wir dachten, dass bestimmt noch der Große Hammer kommt, der uns ins Straucheln bringt. Aber alles fein, vielleicht beim nächsten Mal dann.

CDstarts: Wie lautet die Geschichte hinter dem Plattencover von „Bengalos“?

Marius: Das ganze Album gibt uns dieses „Bengalos in die Luft Gefühl“. Ob es nun gerade zum Feiern ist oder uns an einem dunklen Platz den Weg leuchtet. Das wollten wir so gerne auch auf dem Cover widerspiegeln. Das ist, wie wir finden, auch gelungen. Und die Brandblasen an den Händen nach dem Shooting haben sich auch gelohnt.

CDstarts: Auf welchen Song des „Bengalos“-Albums seid ihr besonders stolz und warum?

Marius: Die Frage ist prinzipiell nicht wirklich zu beantworten. Man ist doch auf jedes seiner Kinder gleich stolz. Egal was die so treiben.

Bearbeitet von für CDstarts.de

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